Gegenstand der Abmahnung

Am 14.9.2018 hat Rechtsanwalt Christian Schleinkofer, Waldweg 1, 93128 Regenstauf im Auftrag der Chroma Messer Import GmbH & Co. KG eine Abmahnung ausgesprochen. Hintergrund sei die unzulässige Bewerbung eines Messers.

 

Irreführende Werbung mit dauerhafter Schärfe für Kochmesser führt zu Abmahnung

Der Bevollmächtigte der Abmahnerin habe feststellen müssen, dass der Abgemahnte auf seiner Seite, über die er Kochmesser-Verkäufe vermitteln würde, ein Kochmesser wie folgt bewerben würde: „Die Klingen sind … für dauerhafte Schärfe geschliffen“.

 

Die Werbung entspreche nicht den Tatsachen. Die Messer seien keineswegs immer scharf. Sie würden natürlich mit der Zeit an Schärfe verlieren und müssten selbstverständlich nachgeschliffen werden, so Rechtsanwalt Schleinkofer. Nach regelmäßiger Beanspruchung würden die Messer stumpf. Sogar die wesentlich härteren Keramikmesser müssten geschliffen werden. Die Stahlmesser des Abgemahnten schon viel eher, da sie sogar für Stahlmesser relativ weich seien mit 53HRC.

 

Die Schnitthaltigkeit, die bei dauerhafter Schärfe ewig halten würde, sei eines der wesentlichsten Qualitätsmerkmale bei Messern.

 

Dauerhaft sei wie bei dauerhafter Haarentfernung oder dauerhafter Zeugungsunfähigkeit mit ewig gleichzusetzen. Selbst wenn man darin nur ein sehr lange sehen würde, wäre es falsch weil die Messer in der Schnitthaltigkeit im Vergleich zu Keramikmessern und auch härteren Stahlmessern nur als schlecht bezeichnet werden könnten.

 

Es gebe auch keinen dauerhaften Frieden oder eine dauerhafte Zeugungsunfähigkeit und somit keine Steigerung.

 

Dauerhafte Erwerbsunfähigkeit bedeute auch nicht, dass nach einem Jahr z.B. wieder gearbeitet werden könne und bei der dauerhaftesten Erwerbsunfähigkeit nach drei Jahren. Unter dauerhaft scharf verstehe der Verkehr eben eine dauerhafte Schärfe, sodass ein Nachschärfen nicht mehr nötig sei. Ansonsten wäre von langanhaltender Schärfe geschrieben worden. In jedem Fall sei die Werbung daher irreführend.

 

Die Werbung sei auch deswegen irreführend, weil es keinen besonderen Schliff gebe, bei dem die Schärfe länger erhalten bleiben würde. Diesbezüglich komme es allein auf das Material an und nicht auf den Schliff. Jedes scharfe Messer sei am dünnen Klingengrat scharf, egal welchen Schliff ist habe, ob steil oder flach. Diese Schärfe verliere ein hartes Messer später als ein weiches. Mit dem Schliff selbst habe es aber nicht zu tun, wie die Werbung des Abgemahnten vermitteln wollen würde. Hier werde aber vermittelt, dass die dauerhafte Schärfe aufgrund des besonderen Schliffs bestehen soll, so Rechtsanwalt Schleinkofer weiter.

 

Derartige Behauptungen müsse Einhalt geboten werden, da ansonsten potenzielle Kunden der Chroma Messer GmbH & Co KG von falschen Voraussetzungen ausgehen würden und dank der falschen Werbung die Messer des Abgemahnten kaufen würden, weil sie meinen würden diese wären aufgrund des besonderen Schliffs besser und dauerhaft scharf und müssten deswegen nicht nachgeschliffen werden. Man würde dann nur noch ein Messer im Leben brauchen, da es ja ewig scharf sei und das ohne nachschärfen.

 

Folglich liege irreführende Werbung gemäß Paragraph 5 UWG vor, da der Abgemahnte sich auf falsche Tatsachen stützen würde. Der Abgemahnte habe somit gegen §§ 3, 5 UWG verstoßen und handele wettbewerbswidrig.

 

Er werde aufgefordert, den angeführten Verstoß einzustellen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Ein Vorschlag sei beigefügt. Er könne jedoch selbst eine Erklärung abgeben. Zur Abgabe werde eine Frist bis zum 25.9.2018 gesetzt.

 

Die Kosten der Beauftragung der Anwaltskanzlei Schleinkofer habe er nach den Grundsätzen der auftragslosen Geschäftsführung, sowie nach § 12 I 2 UWG zu tragen. Die Kosten der Abmahnung in Höhe von 1.171,67 € brutto seien bis 28.9.2018 auf das Konto der Kanzlei zu begleichen.

Abmahnung Chroma Messer Import GmbH & Co. KG

wegen irreführender Werbung

vertreten durch Rechtsanwalt Christian Schleinkofer

Stand: 09/2018

Das ist jetzt das Wichtigste:

 

 

 

Handeln Sie jetzt!

 

 

1. Komplette Abmahnung übermitteln

Ich muss als erstes von Ihnen wissen, worum es in Ihrer Abmahnung konkret geht. Eine Mandatserteilung ist hierfür noch nicht erforderlich. Ohne Ihre Abmahnung gesehen zu haben, kann ich Ihnen jedoch keinen Rat dazu geben.

 

Senden Sie mir daher bitte zunächst Ihre vollständige Abmahnung mit Ihrer Telefonnummer zu. Scannen Sie Ihre Abmahnung z.B. ein oder fotografieren diese mit Ihrem Smartphone ab und senden mir diese dann per E-Mail zu. Sie können mir die Abmahnung natürlich auch per Telefax übermitteln. Teilen Sie mir unbedingt Ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse mit, damit ich Sie schnellstens kontaktieren kann.

2. Ich prüfe Ihre Abmahnung

Sobald mir Ihre Abmahnung vorliegt, prüfe ich diese unter rechtlichen Gesichtspunkten. 

 

  • Wurden die formalen Anforderungen eingehalten?

  • Ist die Abmahnung berechtigt?

  • Wird eventuell zu viel gefordert?

  • Könnten Einwendungen gegen die Abmahnung erhoben werden?

3. Gratis Erstberatung erhalten

Im Anschluss an meine Prüfung rufe ich Sie sofort an oder nehme per E-Mail Kontakt zu Ihnen auf. Sie erhalten von mir eine kostenlose Erstberatung zu Ihrer Abmahnung. Ich sage Ihnen, wie ich in Ihrem Falle vorgehend würde. Dann kennen Sie die Handlungsmöglichkeiten. Über das Kostenrisiko kläre ich Sie auf. Dann wissen Sie, wie aus meiner Sicht auf die Abmahnung reagiert werden sollte.

 

Ebenfalls nenne ich Ihnen die Kosten, die im Falle einer Mandatserteilung entstehen würden. 

4. Jetzt müssen Sie sich entscheiden

Sie möchten mich beauftragen: Ich übernehme ab sofort alles Weitere für Sie. Sie müssen sich um gar nichts mehr kümmern. Ich werde Ihnen den Ablauf noch einmal schriftlich per E-Mail mitteilen, Ihnen eine Vollmacht zusenden und die anfallenden Kosten schriftlich bestätigen. Kostentransparenz ist mir besonders wichtig. Sie wissen bei meiner Kanzlei von Anfang an, welche Kosten anfallen. Böse Überraschungen gibt es nicht.

 

Sie möchten mich nicht beauftragen: In diesem Falle hoffe ich, Ihnen mit meinen Informationen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Abmahnung. Kosten sind Ihnen durch meine Erstberatung keine entstanden (abgesehen von etwaigen Telefongebühren).

Dieser dargestellte Ablauf hat sich bei einer erhaltenen Abmahnung für Sie und mich in der Beratungspraxis als der richtige Weg erwiesen. So kann ich Ihnen schnellstmöglich meine für Sie absolut kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung zu Ihrer Abmahnung mitteilen und Ihnen schnell und effektiv helfen.